Martin Peppers neue CD "Siesta"
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Dorstener Zeitung 24.01.2010

Musikalischer Gottesdienst - Martin Pepper präsentierte seine neue CD

DORSTEN Keine Chance, sich Martin Pepper, Markenzeichen Mütze, und seinen Liedern zu entziehen, hatte das Publikum am Freitagabend in der evangelischen Johanneskirche.

Mit der Vorstellung seiner neuen CD „Siesta“, die von lateinamerikanischer Musik geprägt ist, wollte der etablierte Künstler und Liedtexter in diesen Abend eine „Lebendigkeit, Tiefe und Würze“ mit südamerikanischem Flair bringen. „Es wird heute Abend so etwas wie ein musikalischer Gottesdienst werden“ kündigte Pepper an. Spätestens ab dem Lied „Fiesta“ und einem schnellen Spanisch-Kurs war klar, dass sich niemand dem Charme von Pepper entziehen konnte.

Extrem entspannt

Einen extrem entspannten Eindruck machte Pepper, der am Keyboard glänzte und sang. Der ehemalige Pastor , der sich vor zehn Jahren für eine Karriere in der Musik entschied, bleibt mit seiner Musik seinem eigentlichen Anliegen treu. Christliche Texte, viele geprägt von seiner eigenen Erfahrung mit seinem Glauben, präsentiert der Entertainer in seiner Musik.

Mitsingen ist ausdrücklich gewünscht, so dass die Besucher auf einer Leinwand immer auch die projizierten Texte zu den Stücken vor Augen hatten. Dass Pepper pastoral tätig war, ließ sich zwischen den Stücken deutlich heraushören, wenn er seine Lieder einleitete. Gott erfahren, Liebe zu sich selbst, Versöhnung und die Liebe zu Gott waren die Begriffe, die auch seine Musik prägen.

Authentisch

Die Besonderheit von Pepper ist, dass er in jedem Moment authentisch wirkt. Diese Authentizität übertrug sich im Laufe des Abends auch zunehmend auf seine Darbietung und präsentierten Lieder. „In Verbindung mit Dir“ oder „Lied der Versöhnung“ heißen seine Lieder. Was bei anderen Künstlern wegen der transzendental wirkenden Texte durchaus gewöhnungsbedürftig wirken könnte, war beim Auftritt von Martin Pepper absolut glaubwürdig.

Langsame Gangart

Stille und Vertrauen sowie eine langsamere Gangart sind die Elemente seiner neuen CD „Siesta“, die wie Pfarrer Karl-Erich Lutterbeck herausstellte, wunderbar in das ausgerufene „Jahr der Stille 2010“, dass von verschiedenen christlichen Kirchen, Werken und Einrichtungen ausgerufen wurde, passt. Hakan Keser

Frankenpost 6.11.2009

"Seine Musik spielt mit Impulsen"

Jubiläum - Die Christuskirche feiert ihr 70jähriges mit einem Konzert. Zu Gast ist der beliebte Liedermacher Martin Pepper

Hof. Ein Schlagzeug, ein Kontrabass, ein Keyboard, viele Mikrofone und Lautsprecher - alle mittels einer Vielzahl an Kabeln untereinander verbunden - belegen am Donnerstagabend den Raum vor den beiden Engeln, die den Altar der Christuskirche auf ihren Händen tragen. Sie tragen ihn am Donnerstag seit genau 70 Jahren, und zu dieser Geburtstagsfeier hat Pfarrer Martin Gölkel keinen geringeren eingeladen als Martin Pepper, einen der erfolgreichsten christlichen Musiker Deutschlands.

Pepper selbst tritt nicht alleine auf, sondern mit Eckhard Jung (Schlagzeug) und Karsten Fernau (Kontrabass). Und der 51 jährige Ex-Pastor aus Berlin vermag das Publikum mit seiner amüsant-symphatischen, zugleich aber tief reflektierten Art sofort für sich zu gewinnen. er beginnt sein Programm mit der Entschuldigung für seine Kopfbedeckung im Gotteshaus: "Ich trage die Kappe, weil mir leider über die Jahre die natürliche Wärmedämmung abhanden gekommen ist, die ein Mann braucht, um seine Körpertemperatur konstant zu halten - und weil sie mir auch ganz gut steht, wie ich finde!" Natürlich, die Kappe nimmt ihm niemand übel. Im Gegenteil: Das Publikum liebt Martin Pepper. Es dauert keine zwei Lieder, schon wird mitgesungen und - geklatscht. Es sind wohl viele Fans unter den Zuhörern, denn Melodien und Texte scheinen bekannt zu sein. Doch auch für Pepper - Neulinge sind die eingängigen Songs schnell zu lernen - zumal sich die Texte als Projektionen wieder finden.

Eine Einladung zu Christus, den Trost spendenden, helfenden, aufrichtenden Sohn Gottes spricht Martin Pepper immer wieder aus. Dabei begleitet er, der neben Theologie auch Musik studiert hat, sich selbst am Keyboard, während ihn seine Kollegen mit Jazz, lateinamerikanischen Rhythmen und auch mit Balladen unterstützen. Martin Pepper möchte mit seinen Songs helfen, das eigene Leben mit Gottes Hilfe und vor allem im Vertrauen auf ihn zu meistern. Er setzt Impulse, sich gegen die allgemeine Hektik zu wehren, Einkehr zu halten, eigene Stärkung zu erleben. "Das Wissen um das Eigene ist nichts, was der Liebe in den Rücken fällt" und "Ich darf mich nicht verlieren in dem, was andere in mir sehen" propagiert der Künstler. Er findet teilweise sehr direkte, teilweise auch wunderbar lyrisch-poetische Worte für seine Botschaft - und er vermag zu berühren.

Immer mehr Leute singen mit, erheben die Hände, stimmen ein in die sehnsuchtsvolle Forderung nach "Equilibrium", dem Gleichgewicht der Seele - oder die Feststellung: "Es gibt so viel Lärm, doch nur eine Stille ... Ohne Ruhe bin ich kraftlos, ohne Stille nur noch laut."

Lebensweisheiten und klare geistliche Impulse, die jung und alt gleichermaßen erreichen, vereint das Trio um Martin Pepper fast zwei Stunden lang in einer breiten Palette musikalischer Möglichkeiten; Möglichkeit zu Reflektion und dem Gespräch mit dem Künstler im Anschluss - natürlich , wie es sich gehört, auf Einladung von Pfarrer Martin Gölkel bei Kaffee und Kiechla.Christine Wild

Bergsträßer Anzeiger 18.04.2006

Das Evangelium – volksnah und ohne kritische Töne

Karfreitagskonzert: Gut besuchter Auftritt von Martin Pepper und Band im Parktheater / Lobpreiskultur zum Mitsingen

Bensheim. Wenn ein Konzert gleichzeitig Gottesdienst ist, kommt es in erster Linie auf das gesprochene, respektive gesungene Wort an. Damit die Zuhörer im gut besuchten Parktheater nicht nur lauschend auf den Hockern sitzen, sondern auch kräftig mitsingen konnten, wurden die Liedtexte von Martin Pepper groß auf die Leinwand projiziert. Der Berliner Pastor und Pianist gehört seit Jahren zu den bekanntesten Vertretern der deutschen Lobpreiskultur und gestaltete auch in Bensheim ein Karfreitagskonzert, das den vielen Fans in musikalischer Vielfalt aus den Seelen sprach.

Die Begeisterung über den Gast des Bergsträßer Begegnungskreises, der die Konzerte seit zwanzig Jahren veranstaltet, wurde allerdings getrübt durch ein leidiges Tonproblem, das Peppers an sich glasklare Stimme die gesamte erste Hälfte mit einem unschön zerrenden Geräusch belegte. Schade, denn die instrumentale Güte der vierköpfigen Band war durchaus bemerkenswert: statt der bei ähnlichen Künstlern grassierenden stilistischen Einseitigkeit bietet Pepper ein breit gefächertes Repertoire an Popsongs und Balladen, rockigen Uptempo-Nummern bis hin zu verjazzten und bluesigen Stücken, mit denen er sein Publikum bei Laune hält.

Zweifellos sind es aber die sensibel vorgetragenen Botschaften des 48 Jahre alten Musikers, die seinen anhaltenden Erfolg begründen: persönliche Bekenntnisse zu Gott, in lyrische Harmonie verpackte Strophen, die den Glauben als freudige und geistliche tief gehende Erfahrung preisen. Musik, die wie eines von Peppers Liedern charakterisierbar ist: „Einfach, still und leise“; womit der Combo keineswegs eine an Ecken und Kanten arme Musik unterstellt werden will.

Martin Pepper ist ein christlicher Künstler, der das Evangelium – mit eigener Plattenfirma – volksnah und fern von kritischen Zwischentönen zelebriert. Sein Publikum muss der ohnehin nicht mehr überzeugen, auch im Parktheater wimmelt es von begeisterten Fans, die das Peppersche Repertoire auswendig vorsingen können, was dem Konzert eine nette gemeinschaftliche Atmosphäre verliehen hat. War der zweite Teil inhaltlich vom Thema Ostern dominiert, konzentrierte sich Pepper in der ersten Hälfte auf jene Art von Anbetungsmusik, mit der er bekannt geworden ist: das jazzige „Du bist es wert“ war ein schönes Intro, das leider von den erwähnten Klangproblemen zerstückelt wurde. „Voller Freude“ kam strammer und gitarrenlastiger daher. Zu den Lieblingsliedern des Publikums zählten „Rückenwind“, das junge „flügelleicht“ und die Ballade „pfeilgerade“, in der Pepper die Nähe zu Gott im Leben betont. Abseits des weltlichen Getöses zieht sich der Pianist und Sänger gern auf eine ruhige innere Insel zurück, auf der Stücke entstehen wie das eingängige „Starker Turm, Auge im Sturm“ oder das poetische „Wärst Du nicht“, das Martin Pepper an den Psalm 124 angelehnt hat.

Wiederholt widmet sich der Musiker dem Thema des verlorenen und wiedergefundenen Glaubens („ Es tat so gut“), in dessen künstlerische Umsetzung immer auch persönliche Erfahrungen und Begegnungen mit einfließen – und genau das macht seine Glaubwürdigkeit aus. Peppers Karfreitagskonzert hat die Menschen in vielerlei Hinsicht erreicht und bewegt. Tr

Neue Westfälische Zeitung 15.03.2004

Harmonie von Musik und Text

Gastspiel von Martin Pepper und seiner Band kommt in Bünde bestens an.

Bünde. Dass dem Sänger und Musiker Martin Pepper seine Texte besonders wichtig sind, erkennt der Zuhörer in der Art, wie er seine Band um Zurückhaltung bittet. Wie er Schlagzeug und Bass zurücknimmt, damit seine Worte, die vom Christentum und vom Leben mit Gott handeln, bei den Zuhörern ankommen.

Wer am Freitagabend beim Konzert von Martin Pepper im Ennigloher Forum die Musik genießen wollte, hatte aber auch eine weitere Möglichkeit, die Textinhalte auf zu nehmen. Auf einer großen Leinwand liefen die Textzeilen ab und verdeutlichten Peppers Beziehung zwischen professioneller Musik und geistlichen Texten. Dabei kommt es bei dem Musiker immer zu klaren seelsorgerlichen und auch evangelistischen Impulsen. „Seine Texte sprechen Menschen aus allen Generationen an“ lobte ein Zuhörer die Musik Peppers.

Dabei ist Pepper, der seine Musik im Eigenverlag vertreibt und betreut, nicht immer mit der Band unterwegs, sondern besucht auch kleinere Veranstaltungen und steht dann ganz allein auf der Bühne.

Nach Bünde aber hatte Pepper seine Band mitgebracht, mit der er durch ganz Deutschland tourt. Dabei setzt Martin Pepper auf ein in der christlichen Szene schon gut eingeführtes älteres Liedgut, das er durch neue anspruchsvolle Kompositionen ständig erweitert.

„Geistlicher Tiefgang und hervorragende Popmusik zeichnen Pepper aus“, heißt es in den Kritiken zu der Musik des Christen, doch macht es wohl vor allem die Mischung aus beidem, die Pepper viele Fans beschert. Mit minimalistischer Lightshow, alles in zurückhaltendes Gelb und Rot getaucht, setzt die Band mitsamt ihrem Sänger auf die leisen Töne. So schafft es Martin Pepper, durch seine zeitgenössische Musik auch diejenigen an die christlichen Grundgedanken heranzuführen, die dem eigentlichen Leben in der Gemeinde eher skeptisch gegenüber stehen.

Dabei zeigt sich der Sänger und Keyboarder alles andere als lebensfremd und verliert sich nicht in Romantik, sondern weiß, was seine Zuhörer anspricht. Die trifft er nicht nur bei gemeinsamen Konzerten, sondern auch in Gottesdiensten, wo er auch den musikalischen Rahmen bestreitet. Die „Tournee der leisen Klänge“, wie Pepper seine Tour 2004 gerne nennt, steht unter dem Titel „flügelleicht“. Und genau so präsentiert sich auch Peppers Musik. Ohne große Hindernisse, schnell eingehend, manchmal in den Harmonien ein wenig an PUR erinnernd und immer darauf bedacht, mit der Musik den Text nicht zu überdecken.

Den vielen Zuhörern in Bünden jedenfalls gefiel die Mischung, und erst nach einigen Zugaben durften Martin Pepper und Band die Bühne des Ennigloher Forums dann doch verlassen. hey

FLZ Nr.246 23.10.2002

Fetzig – rockige Nummern

Pastor Martin Pepper begeisterte sein Publikum mit einem weiten musikalischen Spektrum

Bad Windsheim. Der Songwriter, Musiker, Pastor und Schriftsteller aus Berlin rief durch sein enormes musikalisches Können sowie seine ansprechenden Texte von Anfang an ein freudiges Echo unter dem Publikum hervor, das zahlreich in die Seekapelle gestürmt war. Martin Pepper gehört zu den bekanntesten und bedeutendsten Songwritern der christlichen Musikszene in Deutschland. Und er begeisterte sein Publikum vor allem auch durch das weite musikalische Spektrum seines Repertoires. Ganz gleich ob Pop, Rock, Techno, Jazz, Latin – in allen Stilen ist er zu Hause und setzt sie professionell auf höchstem Niveau um. Zwischen seinen Liedern erzählt er aus seinem Leben. In einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, rebellierte er mit zwölf Jahren gegen alles Fromme, wandte sich vom Glauben ab und zimmerte sich eine eigene Lebensphilosophie. Durch eine Freundin kam er mit 16 Jahren in eine christliche Veranstaltung: „Plötzlich erlebte ich die reale Wirklichkeit Gottes.“ Bei diesen biographischen Notizen war es mucksmäuschenstill in der Kirche. Doch wenn Martin Pepper wieder in die Tasten seines Keyboards griff, ging das Publikum sofort wieder begeistert mit. So blieb es nicht aus, das Martin Pepper nach zwei Stunden noch mit standing ovations zu Zugaben aufgefordert wurde. dw

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